Der Ford Ranger – was 2022 neu ist

Abgelegt unter Automobile by Redaktion am 08. September 2022

Der Pick-Up ist vor allem in den USA beliebt – aber auch in Deutschland finden die Ranger von Ford immer mehr Freunde. Die Pick-Ups sind praktischer als ein Kombi, genauso bequem wie ein SUV und lassen sich von keinem natürlichen Hindernis aufhalten. Der Vorgänger des neuen Ford Rangers ist der meistverkaufte Pick-up in Europa. Bei der Neuauflage aus dem Jahr 2022 gibt es nun viele Verbesserungen. Ford verspricht bei diesem Modell Kraft und Fahrspaß für den Einsatz bei der Arbeit oder in der Freizeit. In diesem Artikel werden die Neuerungen vorgestellt.

Das Design des neuen Ford Rangers

Der neue Ford Ranger hat einen kraftvollen und muskulösen Look. Vor allem die Front macht vom Aussehen einiges her und ist besonders eindrucksvoll. Im Vergleich zum Vorgänger gibt es beim neuen Ford Ranger so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Ein gewagter Schritt, denn der hat mit einem Marktanteil von etwa 40 Prozent Verkaufsrekorde aufgestellt.

Das hat der neue Ford Ranger unter der Haube

Dank einer neuen Fahrzeugstruktur an der Front hat der neue Ford Ranger Platz für den Einsatz eines Sechszylinder-Diesels in V-Form. Im Gegensatz zum Vorgänger hat der Pick-up eine 50 Millimeter breitere Spur und einen 50 Millimeter längeren Radstand. Kunden wünschten sich Dieseltriebwerke und die gibt es zunächst auch. Diese sind in der aktuellen Generation leistungsstärker und effizienter als die der Vorgängergenerationen. Ein serienmäßiges Start-Stopp-System reduziert dabei Betriebskosten, Kraftstoffverbrauch und Emissionen.

Zur Auswahl stehen ein zwei Liter großer Basisdiesel mit vier Zylinder, ein stärkerer Vierzylinder-Doppelturbo und ein V6-Diesel mit drei Litern Hubraum, gekoppelt an eine Zehngang-Automatik. Den Basisdiesel gibt es dabei entweder mit Handschaltung oder als Automatikversion, beide mit jeweils sechs Schaltstufen. Der eingebaute Antrieb richtet sich beim neuen Ford Ranger nach dem Motor. Zum Einsatz kommen demnach ein zuschaltbarer Allradantrieb für den Basisdiesel und ein permanenter Allradmodus für die stärkeren Motoren.

Auf alles gewappnet

Ford testet seine Pick-ups in Australien in der Wüste, um sie bei besonders widrigen Bedingungen auf die Probe zu stellen. 10.000 Kilometer in der Wüste haben einen ähnlichen Effekt wie eine Million Kilometer auf befestigten Straßen und 600.000 Kilometer auf unbefestigtem Offroad-Gelände. Das Ergebnis der Tests: Der Ford Ranger ist nicht kleinzukriegen.

Dazu punktet der neue Pick-up von Ford mit einer Nutzlastkapazität von 1.137 Kilogramm, die selbst in seiner Fahrzeugklasse herausragt. Mit der hohen Nutzlast und einer Anhängelast von bis zu 3.500 Kilogramm ist er auf einiges vorbereitet.

Der bleibt so schnell nicht stecken

Der neue Ford Ranger lässt andere Pick-ups im Schlamm alt aussehen, denn die Vorderräder sind im Vergleich zum Vorgänger fünf Zentimeter weiter vorn. Diese Änderung im Radstand wirkt sich positiv auf den Böschungswinkel aus und verbessert im Offroad-Gelände die Spurtreue. Gleichzeitig gibt es eine Verbesserung an der hinteren Radaufhängung: Die Stoßdämpfer-Anlenkungspunkte befinden sich nun an der äußeren Seite des Karosserierahmens. Das vergrößert den Federungskomfort und ist sowohl auf befestigten als auch auf unbefestigten Straßen eine Verbesserung.

Damit der Ford Ranger sich wirklich in jedem Gelände bewähren kann, gibt es das passende Zubehör. Wer sein Fahrzeug mit Seilwinden oder Überbrückungsschienen ausstattet, den kann wirklich kein Hindernis mehr aufhalten. Wer sich für einen Ranger und das Zubehör interessiert, kann sich auch in einem Online Shop für den Ranger XXL umschauen und sich inspirieren lassen.

Das Innenleben des neuen Ford Rangers

Das Innenleben orientiert sich an die aktuellen, stylischen SUV-Modellem aus dem Hause Ford und ist damit moderner als der Vorgänger. Zur heutigen Zeit passend ist ein auffälliger, hochkant angeordneter Multifunktionsbildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Die Größe von diesem kann sich der Kunde aussuchen, zur Auswahl stehen dabei Modelle mit einer Diagonale von entweder zehn oder zwölf Zoll. Der Bildschirm ergänzt die Instrumente hinter dem Steuer auf elegante Art und Weise. Das Bediensystem Sync 4 in dem Multifunktionsbildschirm ist hochaktuell und wurde erst kürzlich eingeführt.

Weitere Verbesserungen am neuen Ford Ranger

Der neue Ford Ranger besitzt eine integrierte Trittstufe am hinteren Radlauf. Diese Entscheidung kommt daher, weil einige Besitzer von Pick-ups die Hinterreifen ohnehin schon als Stufe nutzen. Einige andere versuchten über die offene Heckklappe auf die Pritsche zu gelangen. Diese Änderung ist somit ein großes Plus für den typischen Nutzen im Alltag.

Zwei weitere Neuerungen, die die Kunden erfreuen dürften, sind an der Ladefläche zu finden. Diese ist nun fünf Zentimeter breiter im Vergleich zum Vorgänger und hat eine Beschichtung aus Kunststoff erhalten, die gegen Kratzer und Schrammen unempfindlich sein soll. Vor allem die Vergrößerung der Breite ist ein großer Unterschied, auch wenn der Wert von fünf Zentimeter zunächst einmal nicht nach besonders viel klingt. Wenn aber beispielsweise Paletten oder Holzplatten transportiert werden sollen, wird es sich bemerkbar machen.

Um die Ladung auf einfache Weise sichern zu können, gibt es beim neuen Ford Ranger außerdem Stahlrohrschienen als Anker für weitere Befestigungspunkte. Die Befestigungspunkte für Planen oder anderes Zubehör werden von Kappen abgedeckt, die sich entlang der Heckklappe und der Seitenplanken befinden.

Die Ausstattungs-Highlights

Im modernen Auto darf natürlich ein Park-Assistent nicht fehlen. Im neuen Ford Ranger genügt ein Knopfdruck und der aktive Park-Assistent findet mithilfe von Ultraschall-Sensoren eine ausreichend große Parklücke in Längsrichtung. Das Manövrieren beim Ein- und Ausparken übernimmt der Pick-up mühelos selbst, der Fahrer muss lediglich Gas, Bremse und Ganghebel bedienen.

Weiterhin ist der neue Ford Ranger in der Lage, durch Wasser mit einer Tiefe von bis zu 850 Millimeter zu fahren. Ein weiterer Aspekt, der das Fahrzeug dazu fähig macht, trotz widriger Umgebungen am Ziel anzukommen.

Ein weiteres Highlight ist der 4×4-Antrieb, der sich ganz einfach bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 120 Kilometer pro Stunde mit nur einer Schalterbewegung zu- und abschalten lässt. Der Antrieb verfügt über eine elektronische Stabilitätskontrolle und gibt dem Ford Ranger eine optimale Bodenhaftung auf jedem Untergrund.

Der neue Ford Ranger aus dem Jahr 2022 bringt viele Verbesserungen mit sich. Auch wenn er sich äußerlich von seinem Vorgänger stark unterscheidet, der mit seinem hohen Marktanteil Verkaufsrekorde gebrochen hat, ist der neue Pick-up von Ford ein würdiger Nachfolger. Sowohl innen als auch außen überzeugt er auf ganzer Linie. Der neue Ford Ranger ist insgesamt ein rundum gelungener Pick-up, der so schnell nicht kleinzukriegen ist.

 



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